Gesundheitsakademie Mainburg - Seminare und Kurse rund um die körperliche und geistige Gesundheit - MentalTop, KFB, Mentales Training, Powerbrain
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Artikel HZ 11.02.2011 zum We-are-Symposium am 4.02.2011

„Selbstwertgefühl und Erfolg eng zusammen“

Professorin Astrid Schütz bei Frauen-Symposium - Demographischer Wandel als Chance

Das Stichwort des demographischen Wandels ist in aller Munde - das Bewusstsein für die eigene Betroffenheit ist jedoch noch nicht wirklich angekommen. Das Thema des Alterns, speziell bei weiblichen Zielgruppen, als positiven Begriff von Lebens- bzw. Berufserfahrung und mentaler Stärke braucht mehr Öffentlichkeit. Mit der Eröffnung des Symposiums „We are“ am Freitag sollte das Thema mehr Öffentlichkeit bekommen.

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Atikel Forum 2.02.2011 zum We-are-Symposium am 4.02.

Gesundheitsakademie motiviert Frauen ab 45

In den besten Jahren

Im Zuge der demographischen Entwicklung sind die „Best Agers“ künftig immer mehr gefragt. Vor allem trifft dies auf Frauen über 45 Jahre zu, die in diesem Lebensabschnitt oft Probleme in Sachen Selbstwert haben. Dass dafür eigentlich überhaupt kein Anlass besteht, versuchte am Freitag ein Symposium der Gesundheitsakademie Mainburg im Rahmen des Kulturfonds Bayern-Projekts „We are!“ zu vermitteln.

Im vollbesetzten Vortragssaal der Mainburger Volkshochschule hatten sich die Organisatoren mit der Persönlichkeitspsychologin Prof. Dr. Astrid Schütz von der TU Chemnitz eine hochkarätige Referentin eingeladen, die ihrer Zielgruppe Mut machte. Die Kernaussagen ihres Impulsreferates: „Wer keine Achtung vor sich selbst hat, kann auch keine Anerkennung von anderen erwarten. Es ist aber gefährlich, Selbstwert an wenige, instabile Faktoren wie zum Beispiel dem Aussehen festzumachen.“

Dass die „Generation 50plus“ angesichts des Fachkräftemangels auf dem Arbeitsmarkt verstärkt gebraucht werde, machte zuvor Hermann Brandl vom Verband Bayerischer Metall- und Elektro- Arbeitgeber klar. Eine Erhöhung der Erwerbsarbeitszeit sei unumgänglich.

09022011-Forum-We-are-Symposium.pdf


Pressemitteilung

Frauen ab 45 – Eine brachliegende Ressource?

Das Thema des Alterns, speziell bei weiblichen Zielgruppen, als positiver Begriff von Lebens- bzw. Berufserfahrung und mentaler Stärke braucht mehr Öffentlichkeit. Mit Blick auf die demographische Entwicklung in unserem Land ist es notwendig, alle vorhandenen Ressourcen zu erkennen, zu heben und für den aktuellen Gesellschafts- und Arbeitsprozess nutzbar zu machen.

Das Kulturfonds Projekt  We are!  will dieses Potenzial stärken!

 

Frauen über 45 sind als Mitarbeiterinnen ein Gewinn für Betrieb, Gesellschaft und Wirtschaft!  Dies sagt uns der Kopf! Kommt der Bauch mit?

Das Thema Alter ist in Bezug auf den Menschen in unserem Kulturraum vorwiegend negativ besetzt. Wir streben eine Bewusstseinsänderung der Begriffsstruktur Alter/Mensch an – eine Wandlung der Begriffsassoziation nach der Blickrichtung der Werbung, die die „jungen Alten“ schon lange als Zielgruppe erkannt haben.

Einstellungen sind jedoch schwer zu ändern und meist tief verwurzelt. Eine Verhaltensänderung innerhalb der Gesellschaft braucht viel Aufklärungsarbeit und emotionale Verfestigung, sie bedarf der bewussten Gegensteuerung gegen automatisierte Gewohnheiten, die niemand leicht aufgibt. Zunächst müssen also diese Gewohnheiten identifiziert werden, die nicht mehr in das neue Rollen- und Gesellschaftsbild passen und als überholt aussortiert werden sollen.

Als richtig erkannte Wertgrundsätze der Gleichberechtigung von Mann und Frau gerade auch im Alter, brauchen wir eine unvoreingenommene Betrachtungsweise und neue Impulse, die zu einem emotionalen Wandel beitragen können.

Wer wertgeschätzt wird ist (sich) auch etwas wert!

Das Projekt We are! hat sich zur Aufgabe gemacht, dieser Wert-Sache auf den Grund zu gehen und die Werte sichtbar, herzeigbar und im Alltag umsetzbar zu machen.

We-are-Symposium-040211-PM.pdf