We are!
A - nforderung
r - eiferer
E - rwachsener
im Zuge der demographischen Entwicklung,
vorrangig Frauen ab 45, unter Berücksichtigung
von Gender-Aspekten
Frauen über 45 - als Mitarbeiterinnen ein Gewinn für Betrieb,
Gesellschaft und Wirtschaft!
Mit Blick auf die demographische Entwicklung in unserem Land ist es notwendig, diese Ressource zu erkennen, zu heben und für den aktuellen Gesellschafts- und Arbeitsprozess nutzbar zu machen.
Unser aktuelles Kulturfonds-Projekt We are!
will dieses Potenzial stärken.
Ein Projekt der Gesundheitsakademie Mainburg e.V., gefördert und cofinanziert durch den Kulturfonds Bayern, unter der Schirmherrschaft von Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw-Bayern (Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.).
Projektpartner
Wissenschaftliche Begleitung
Aktuelle Situation / Ausgangssituation
Das Stichwort des demographischen Wandels ist in aller Munde - das Bewusstsein für die eigene Betroffenheit ist bei den ArbeitnehmerInnen noch nicht wirklich angekommen. Einstellungen sind schwer zu ändern und meist tief verwurzelt. Das Thema des Alterns – speziell bei weiblichen Zielgruppen – als positiven Begriff von Lebens- bzw. Berufserfahrung und mentaler Stärke braucht mehr Öffentlichkeit. Die Informationsflut zum Thema ist mittlerweile so umfangreich, dass es für die Betroffenen schwer ist, eine qualifizierte Auswahl bzw. für sich eine anwendbare Definition zu finden. Das Thema „Alter“ ist in Bezug auf den Menschen in unserem Kulturraum vorwiegend negativ besetzt. In Bezug auf Gebäude und Möbel / Kunstgegenstände etc. kann das Alter ein positiv besetzter Begriff sein. Eine Bewusstseinsänderung der Begriffskultur: Mensch / Alter / Leistungsfähigkeit / Attraktivität wird angestrebt.
Projektansatz
Veränderungen einleiten in der Wertigkeit der Begrifflichkeiten und Bezeichnungen, sowie einen entsprechenden Leitfaden als Handreichung erstellen. Wertigkeit und Selbstwertgefühl als integrativer Faktor für die beruflichen Anforderungen im demo-graphischen Wandel bewusst machen: Vorhandene Potentiale erkennen und Leistung fördern ist Zielsetzung.
Ziel des Projekts
Wissenschaftlicher Austausch vorhandener Projekte / Ergebnisse der Projektpartner zu sichten und an länderspezifische Bedürfnisse anzupassen. Austausch von Erfahrungen und Weiterentwicklung von wissenschaftlich fundierten Kenntnissen, Ausarbeitungen und Konzentrationen zur Entwicklung und Verbesserung von Lösungsansätzen.
Das langfristige Ziel des Projektes ist es, wissenschaftlich abgesicherte mental günstige Verhaltensweisen, Trainingsformen und -inhalte als Erfolg versprechende Grundlagen für ein lebenslanges Lernen im beruflichen und privaten Alltag anzubieten und für weibliche Zielgruppen jeden Alters verfügbar zu machen. Das Projekt basiert auf der Erwartung, dass es wie im Sport gelingt, durch Einsatz des Mentaltrainings Leistungs- und Wohlfühlerfolge nachweisbar, sichtbar und erlebbar zu machen!
Nutzen
Älteren Arbeitnehmern – speziell der Zielgruppe Frauen in allen Berufsebenen - werden individuelle Bildungschancen eröffnet. Erfolg und Anerkennung ist die beste Voraussetzung für geistige Fitness und Vitalität im künftig längeren Berufsverlauf. Positive Beispiele setzen Zeichen und übernehmen Vorbildfunktion. Als Botschafterinnen in einer vital-aktiven Arbeitswelt zeigen ältere Frauen (ab 45) die individuellen Chancen für sich und andere, die sich aus der aktiven Teilnahme am „lebenslangen Lernen“ am Arbeitsplatz ergeben. Es zeigt sich, welches Potential an beeindruckender Leistungsbereitschaft, Erfahrungsschatz und Kreativität in dieser Zielgruppe steckt.
Aktivitäten
Eröffnungsveranstaltung: Festredner aus Politik und Hochschule,
Projektsymposium: thematische Konzentration mit Fachleuten und Vertreterinnen der Zielgruppe, Vorbilder prägen
Arbeitskreise: Erfahrungsaustausch, Sichtung und Entwicklung von Konzepten, Netzwerkbildung, Anpassung zur Verfügbarkeit am Arbeitsplatz
Evaluation und Abschlusspräsentation, Verbreitung, Öffentlichkeit





